Elm – Erschöpft von der Suche nach sich selbst

Ulmen sind große kraftvolle Bäume, haben eine Entwicklungszeit von Jahrmillionen hinter sich, und haben die Eiszeit überstanden. Die englische Ulme (Ulmus procera) ist seitdem das Kennzeichen der englischen Landschaft. In den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts trat plötzlich eine Ulmenkrankheit epidemischen Ausmaßes auf, die die Mehrheit der ausgewachsenen Bäume zerstört hat. Dass so starke Bäume plötzlich von einem vorbeikommenden Pilz niedergestreckt werden können zeigt, dass auch die Stärksten plötzlich von Schwäche überfallen werden können.

Dies steckt als geistige Information in der Bachblüten-Essenz Elm, die aus der englischen Ulme hergetellt wid. Elm kann somit unterstützend angewendet werden bei Burn-out von Menschen mit eigentlich guter Veranlagung aber hoher Sensibilität gegenüber äußeren Einflüssen.

Diese Menschen sind fleißig, leisten gute Arbeit, helfen gerne anderen und folgen auffallend häufig ihrer inneren Berufung. Sie gestalten ihr Leben mündig und selbstbestimmt mit persönlicher Initiative und Handlungskompetenz. Wenn der hohe an sich selbst gestellte Anspruch an Eigenverantwortung und Selbstverwirklichung allerdings zum Zwang wird, kommt es zu der Empfindung, mit sich selbst nicht mehr richtig verbunden zu sein. Sie haben dann plötzlich das Gefühl, ihrer Verantwortung nicht mehr gewachsen zu sein und es kommt zur Erschöpfung verbunden mit Entmutigung und Handlungsunsicherheit.

Die Bachblüte Elm fördert die Verbindung zu sich selbst und somit „Selbst“-Sicherheit und Vertrauen in sich selbst.

Dr. Edward Bach ermahnte seine Kollegen kurz vor seinem Tod wie folgt:

Lasst uns unsere Grenzen, unsere Persönlichkeiten und das, was wir für unsere Minderwertigkeit halten, vergessen und erkennen, dass wir zu besonderen Boten und gesegneten Dienern der höchsten Ordnung auserwählt worden sind…“

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Wild Oat – Wenn wir uns bedrängt fühlen

Wild Oat - Waldtrespe - Bromsus ramosus

 

In einer Zeit der „unbegrenzten“ Wahlmöglichkeiten von beruflichen und persönlichen Selbstverwirklichungs-Angeboten sind viele Menschen überfordert:

  • Jugendliche wissen oft nicht, welches der richtige Beruf für sie ist: „Wähle endlich! Aber wehe du verwählst dich!“
  • Auf der Suche nach der inneren Berufung, sammeln Erwachsene oft viele Erfahrungen und haben dann Mühe, den eigenen Weg zu finden
  • Immer auf der Jagd nach dem Besonderen: das neueste …, den günstigsten …, den originellsten… werden viele selbst zum Gejagten
  • Auf der Suche nach neuen Lebenszielen in der Mitte des Lebens sind viele verunsichert

Dr. Edward Bach`s Orignalworte zur Blütenessenz Wild Oat sind aktueller denn je:

“Für die Ehrgeizigen, die etwas Besonders im Leben vollbringen wollen. Sie möchten viele Erfahrungen sammeln, wollen alles genießen, was zu genießen möglich ist, und möchten sich des Lebens erfreuen. Ihre Schwierigkeit liegt darin, dass sie sich nicht entscheiden können, welcher Beschäftigung sie nachgehen sollen, denn trotz ihres großen Ehrgeizes fühlen sie keine Berufung zu einer speziellen Laufbahn…”

Die Bachblüten-Essenz Wild Oat

  • unterstützt bei Entscheidungsdruck – macht entschlussfähig
  • hilft die eigene Lebensaufgabe, die persönliche Berufung zu finden, seine verschiedenen Fähigkeiten zu vereinen und umzusetzen
  • lässt uns die Situation aus einer höheren Schwingung heraus überblicken
  • hilft Prioritäten zu setzen und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren

 

 

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Metalltherapie als “Plazenta-Fortsetzungstherapie”

Antimonit - Quelle: WALAEine besondere Therapieform der anthroposophischen Medizin stellt die anthroposophische Metalltherapie dar. Sie geht auf die Anregung Rudolf Steiners zurück, dass die Planeten-Kräfte mit Hilfe von bestimmten Metallen eine formende Wirkung auf die Organe des menschlichen Körpers haben.

Vorgeburtlich hat die Plazenta als „äußeres“ Organ diese Aufgabe. Nachgeburtlich übernehmen Metalle diese Aufgaben. So kann die Metalltherapie als tatsächliche „Plazenta-Fortsetzungstherapie” gesehen werden. Während Plazenta-Globulis den Eindruck vermitteln, diese Aufgabe zu übernehmen, werden diese letztendlich aus einem Organ hergestellt, das seine Funktion zum Zeitpunkt der Geburt bereits erfüllt hat.

Die Metalltherapie ist ein universelles, ganzheitliches Therapiesystem innerhalb der Anthroposophischen Medizin und kann nach individuellem Heilungsbedarf sehr differenziert zum Einsatz kommen

Weitere Informationen zur Metalltherapie finden sie hier

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Das Eisen neu erobern

Pyrit - natürliches EisensulfidNeue Tatkraft in der zweiten Lebenshälfte

„Man bleibt nicht jung“ aber man verjüngt sich immer wieder neu. Diese „Verjüngung“ kann im 54. Lebensjahr und auch noch später unterstützt werden mit der rhythmischen Eisentherapie.

Eisen hat auf feinstofflicher Ebene eine Art Doppelnatur: in der Pubertätszeit hilft es der Seele, den Leib richtig zu ergreifen, in der zweiten Lebenshälfte hilft es andererseits der Seele, sich aus einer zu starken pathologischen Verbindung mit den Organen zu lösen.

Diese zu starke Verbindung mit den Organen äußert sich psychisch als Passivität, Müdigkeit und Trägheit. Auf körperlicher Ebene führt dieser Zustand nach und nach zur Krankheitsanfälligkeit. Betroffen sind davon besonders die Atemwege: grippale Infekte, Rachen- und Halsentzündungen häufen sich, die Gefahr von Bronchitis und Lungenentzündung steigt.

Die rhythmische Eisentherapie, individuell verordnet kann zu Beginn der zweiten Lebenshälfte zu neuer Willenskraft, Kreativität und zielgerichteter Energie führen. Das Kehlkopf- und Lungensystem werden gestärkt, die Muskulatur unterstützt, der Blutkreislauf harmonisiert.

Näheres zur rhythmischen Eisentherapie finden sie unter diesem Link.

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Achillea millefolium – Erwecke die Göttin in Dir

Achillea Millefolium - Schafgarbe, Quelle: Fa. WalaDie Schafgarbe ist ein altes Frauenheilkraut.
Sie wird verwendet bei Störungen der Regelblutung und krampfartigen Schmerzen im Unterleib. Ebenso wird sie seit Jahrhunderten als Blutstillkraut verwendet. Die Göttin Aphrodite riet Achilles, dem berühmten Helden der griechischen Sage, seine Verletzung an der Achillessehne mit Schafgarbe zu heilen. Daher hat die Schafgarbe ihren botanischen Namen.

Als Heilpflanze bringt die Schafgarbe Wärme in unseren Körper, dorthin wo sich die Seele im Körper verkrampft hat.

Als Blütenessenz „Yarrow“ schützt sie vor negativen Einflüssen aus dem Umfeld, besonders in sensiblen Phasen des Lebens wie Schwangerschaft, Umbruchsituationen und Krisen.

Auf energetischer Ebene befreit die Schafgarbe von Druck und Unterdrückung durch die männliche Energie in dem sie das weibliche Energiefeld stärkt.

Sie verbessert die Schwingungsfähigkeit zwischen dem weiblichen und männlichen Pol sowohl in Beziehungen als auch auf hormoneller Ebene.

Sie hilft Frauen, sich vom gesellschaftlichen Druck zu befreien (was werden die anderen sagen?) und vorwärts zu kommen. Sie hilft dabei, den ersten Schritt zu tun.

Erwecke die Göttin in Dir und lass deine Wärme und Liebe in der Welt wirken.“

 

 

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Der Chrysolith – “Ein-sicht gewinnen”

Peridot-Olivin, Quelle: Fa. WalaDer magnesiumreiche Chrysolith, besser bekannt unter dem Namen Peridot,  ist ein Stein der Sonne. Da dieser grün leichtende Edelstein auch in Meteoriten-Gestein gefunden wird, kann man ihn auch als himmlischen Stein bezeichnen. Er verbessert nicht nur das Sehvermögen, sondern schenkt auch Ein-sicht in verborgene Zusammenhänge.

Hildegard von Bingen sagt, dass der Peridot uns zu mehr Tiefe und innerer Ordnung im Leben verhilft und uns unterstützt, selbstbestimmt zu denken, zu handeln und alles Erleben gründlich zu reflektieren. In anderen Worten, das eigene Leben zu leben und Weisheit aus der Fülle der Lebenserfahrungen zu erwerben.

Der homöopathisch potenzierte Chrysolith ist Bestandteil der “Lösenden Eisenleiter”. Rudolf Steiner hat die lösende Eisenleiter für das 54. Lebensjahr als Demenz-Prophylaxe empfohlen.

Informationen zur C4-Verreibung des Chrysolith finden sie hier -> Link, zur Entwicklungsschrittbegleitung mit der “lösenden Eisenleiter” hier ->Link

 

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Edelstein-Arzneien – Wegweiser und Licht auf dem Weg ins Unbewusste

Quelle: Fa. Wala

Quelle: Fa. Wala

 

Die Entstehung von Edelsteinen ist ein alchemistischer Prozess. Matte, gewöhnliche Steine werden unter gewaltiger Hitze und Druck im Schmelztiegel der Erde vermengt, gereinigt und transformiert. Es bildet sich eine Struktur von dauerhafter Schönheit, die in der Lage ist, Licht zu empfangen und diese mit eigener verwandelter charakteristischer Qualität auszustrahlen.

Mit der Einnahme von Edelstein-Arzneien kann dieser alchemistische Prozess nachvollzogen werden. Sie können dem Organismus als Vorbild für seine eigenen Entwicklungsschritte dienen.

Edelstein-Arzneien unterstützen

  • Entwicklungsschritte und Wandlungsprozesse auf dem Weg zum wahren Selbst
  • die Transformation aus der Dunkelheit zum Licht bei Verdrängtem, Abgespaltenen, Verdunkeltem, Geheimnissen, Generationenthemen und Karma
  • bei Lebenskrisen, ob materieller oder spiritueller Art

Das Licht der Edelsteine ist eingesperrt in der Dunkelheit, bis es durch äußere Kräfte befreit wird. Bei der Freisetzung durch die homöopathische Verreibung, der ein Entdichtungvorgang ist, nähert sich das Edelsteinwesen seinem kosmischen Ursprung. Je höher die Potenz umso mehr kann der Edelstein seine ursprünglichen kosmischen Kräfte entfalten.

Näheres über homöopathische Edelstein-Verreibungen als meditative Selbsterfahrung hier -> Link

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Zum eigenen Willen

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Eisen in der Homöopathie

Während das erste Lebensjahrsiebt in der Entwicklung des Kindes von der Nachahmung geprägt ist, geht es im zweiten Lebensjahrsiebt um die Entwicklung des eigenen Willens. Im 9./10. Lebensjahr kommt es zu einem regelrechten Entwicklungssprung, der eine neue Wahrnehmungsfähigkeit des Kindes mit sich bringt. Zur Unterstützung dieses Entwicklungsschrittes hat Rudolf Steiner eine Therapie mit verschiedenen Eisenpräparaten in Form der sogenannten Eisenleiter angeregt. Was macht nun gerade Eisen und seine Verbindungen so ideal für diesen Entwicklungsschritt? Hierfür sind die seelischen Qualitäten von Ferrum, wie sie sich im homöopathischen Arzneimittelbild finden, aufschlussreich. Die Themen der Eisen-Serie, wie sie der holländische Homöopath Jan Scholten herausgearbeitet und formuliert hat, kommen zwar erst im jungen Erwachsenenalter zum Tragen, der Grundstein dafür wird aber schon im 9./10. Lebensjahr gelegt.

Themen der Eisen-Serie und wie sie sich im 9./10. Lebensjahr zeigen:

Gefühl, seine Aufgabe erfüllen zu müssen, seine Aufgabe als Zwang sehen: Das Kind will seine Hausaufgaben so gut wie möglich ausführen, es will gute Noten in der Schule bekommen. Der Notenstress der 3./4. Klassen entsteht. Es beginnt, sich für seine Aufgaben verantwortlich fühlen

Seine Aufgabe als Zwang sehen – Arbeitsteilung: Das Kind erlebt die Erledigung seiner Hausaufgaben als Zwang. In der Familie bekommt das Kind nun auch Aufgaben zugeteilt. Auch diese Aufgaben werden als Zwang gesehen.

Beherrschung von Techniken: zur Ausführung seiner Aufgaben muss das Kind Techniken beherrschen, sich eine Fertigkeit aneignen, lernen. Das Kind zeigt nun Interesse eine Technik zu perfektionieren, und andere sollen sehen können, dass sie gut und akkurat tätig sind.

Nützlichkeit: Das Kind will den praktischen Nutzen seiner Aufgabe erkennen. „Warum muss ich das lernen?“

Regeln: Das Kind bekommt es eine Vorstellung davon, dass es sich an die Regeln halten muss und sich nicht außerhalb der gebahnten Wege bewegen darf. Es entsteht Gewissenangst: „Mach ich es wohl richtig?“

Empfindlich für Kritik:Das Kind hat das Gefühl, betrachtet und kritisiert zu werden. Kritik genauso wie Komplimente haben einen starken Einfluss auf das Kind.

Prüfungen: Eine charakteristische Verschlimmerungs-Situation der Eisenserie ist die Prüfung. Hier wird die Kenntnis, Fertigkeit und Technik des Kindes geprüft. Es muss beweisen, dass es das Geforderte kann. Es wird durch seine Vorgesetzten geprüft: Lehrer und Eltern.

Die Erfahrung von Scheitern, die zu Schuldgefühlen führt:  Das sich nun entwickelnde Pflichtgefühl hat zur Folge, dass Angst entsteht. Das Kind bekommt Angst vor einem Fehlschlag, Angst seine Aufgabe nicht erfüllen zu können. Das kann so weit gehen, dass kleine Fehler als kompletter Fehlschlag erlebt werden. In einem späteren Stadium kann das Schuldgefühle verursachen: „Ich hätte es besser tun müssen und können“. Das Kind fühlt sich schuldig. Das Scheitern äußerst sich oft in Träumen von vergeblicher Anstrengung und Lähmung. Das Kind träumt zu fallen, den Zug zu verpassen, die Prüfung nicht zu schaffen. Körperlich äußerst sich das Scheitern in Übermüdung mit oder ohne Blutarmut, in Magenbeschwerden und schließlich sogar in Lähmungen.

Verurteilt: Je mehr Fehler auftreten, desto unruhiger wird das Kind. Es fühlt sich gejagt und versucht noch mehr sein Bestes zu geben. Ein Kennzeichen für Eisen sind dann die ruhelosen Beine: Das Kind hat einerseits das Gefühl, etwas tun zu müssen, aktiv zu werden, anderseits das Gefühl, flüchten zu müssen, so als ob es gescheitert wären.

 

 

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Bellis perennis – Neustrukturierung nach Tief-Schlägen

Bellis perennis - Gänseblümchen - Quelle: WALA

Bellis perennis, das Gänseblümchen, wird von alters her als Wundheilmittel gebraucht.

In der Homöopathie ist es das wichtigste Mittel bei Verhärtung und Schwellung des Brustgewebes nach einem Schlag tief in die Brust. Bellis perennis hilft, das Gewebe neu zu strukturieren und das Körpergedächtnis bezüglich der tiefen Verletzung zu löschen. Durch den Homöopathen Burnett hat es hier seine große Bedeutung als Vorsorge gegen Brustkrebs gewonnen.

Genauso tiefgreifend wirkt Bellis perennis bei tiefen seelischen Verletzungen. Wenn die Seele nach schweren Schicksalsschlägen hart geworden ist, hilft Bellis die innere Schönheit wahrzunehmen. Es gibt so die Kraft, zurück auf den Lebensweg zu finden und von vorne anzufangen.

Als spagyrische Essenz zubereitet verhindert das liebliche Pflänzchen, dass Fehler der Vergangenheit wiederholt werden. Bellis erlöst das energetische Erbe unserer Eltern. Unerlöster Hass zwischen Menschen, Familien und Generationen, der immer wieder an die nachfolgende Generation weitergegeben wurde, führt zur Verwirrung in Bezug auf die Umgebung. Kinder werden von „Freunden“ geschlagen und gestoßen, andere Menschen wiederum können nicht als Freunde wahrgenommen werden, oder man denkt man bekommt nur Freunde, wenn man besonders „hart im Nehmen“ ist.

Dies zeigt sich oft als sogenannte „Schulhof-Rauferei“. Bei Jungen endet diese öfters mit einem tiefen Schlag in die Weichteile. Hierfür ist dann Bellis perennis in homöopathischer Aufbereitung das Mittel der Wahl.

Das Gänseblümchen symbolisiert die kindliche Unschuld und Reinheit und kann dieses Gefühl wieder zurückbringen, wenn der Mensch körperlich oder seelisch verletzt worden ist.

Als Blütenessenz hilft sie uns, ungeordnete Informationen zu zentrieren und das grundlegende Muster zu erkennen. Sie hilft uns, die eigenen wahren Gefühle in einem größeren spirituellen Zusammenhang zu verstehen. Das Gänseblümchen erlaubt uns, ein Verständnis für unsere Fehler zu bekommen und uns an unseren Lebensvertrag zu erinnern.

„Ich befreie dich von den Schlägen die dich hart gemacht haben
und helfe Dir zurück auf deinen Lebensweg“

 

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Der Rubikon – oder die seelische Qualität des 9.-10. Lebensjahres

Der Rubikon ist ein Begriff aus der Waldorfpädagogik. Man bezeichnet damit einen Entwicklungsschritt, der sich beim Kind um das 9.- 10. Lebensjahr vollzieht.

Der geschichtliche Hintergrund des Rubikon:
Nachdem Caesar Gallien erobert hatte, strebte er in Rom ein erneutes Konsulat an. Da sich der Senat in Rom durch die zahlreichen Legionen Caesars bedroht fühlte, befahl ihm der Senat, vor seiner Rückkehr nach Rom seine Legionen aufzulösen. Am Grenzfluss Rubikon, an dem sich Gallien und Rom berührten, traf Caesar eine folgenschwere Entscheidung: Entgegen dem Befehl des Senats löste er seine Legionen nicht auf und betrat, den Grenzfluss Rubikon überschreitend, römischen Boden. Er marschierte mit seinen Legionen Richtung Rom und wandte sich damit militärisch gegen das Land seiner Väter.

So wie Caesar ursprünglich ein Teil Roms ist und sich ganz selbstverständlich nach dessen Regeln und Gepflogenheiten verhielt, so ist auch das Kind bis zum 9. Lebensjahr noch ganz verschmolzen mit seiner Umwelt und ahmt seine Umgebung nach.

 Caesar verläßt Rom und geht nach Gallien. Er bekommt durch die Distanz ein anderes Verhältnis zu seiner Heimat. Genauso entwickelt sich beim 9 bis 10-jährigen Kind die zunehmende Fähigkeit zur inneren Distanz. Das Kind bekommt zu dem, womit es einst so eng verbunden war, ein anderes Verhältnis. Es empfindet unbewusst: Ich bin ein Eigenes, ich bin ein Einzelnes und damit bin ich ein Getrenntes. Das Seelenleben stellt sich auf eine neue Basis.

Das zuvor Undenkbare wird Realität: Caesar marschiert gegen Rom! Das 9 – 10 jährige Kind schaut die Autoritäten jetzt durch andere Augen an. Was zuvor eine Einheit war, wird jetzt eine Zweiheit: eine Beziehung zwischen einem Ich und einem Du.

Ein Beispiel: die neunjährige Svenja hat keinen Bock auf Schule. Sie weigert sich, die Hausaufgaben zu machen und hat keine Lust zu lernen. Ist der anstehende Entwicklungsschritt blockiert, kann sich die Willenskraft des Kindes nicht entfalten: Svenja erscheint passiv und zeigt ein abwesendes Verhalten, sie ist mutlos und unentschlossen. Sie leidet unter Konzentrationsstörungen und Kopfschmerzen. Wird der Entwicklungsschritt des Rubikon dagegen positiv unterstützt, wird die Willenskraft des Kindes gestärkt: Svenja entwickelt Eigeninitiative und Selbstbewusstsein, sie kann aus eigenem Antrieb und eigener Kraft ihre täglichen Aufgaben bewältigen. Sie entwickelt ein besseres Verhältnis zu sich und ihrer Umwelt, was das Verhältnis zu Eltern und Lehrern positiv beeinflusst.

In der anthroposophischen Medizin wird die Entwicklungsphase zwischen dem 9. und 10. Lebensjahr nach einer Empfehlung Rudolf Steiners durch die „Eisenleiter“ positiv unterstützt.

Näheres über die Eisenleiter finden Sie auf auf www.heilpraxisonline.de unter Eisenleiter

 

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